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QR-Codes sind nicht mehr sinnvoll, Alternativen

QR-Codes: Lies mich, wenn Du kannst!

Die Anzahl der Apps auf Ihrem Smartphone nimmt ständig zu. Entweder Sie befinden sich in der Phase, dass Sie längst die Übersicht über die Art und Menge der mobilen Anwendungen auf dem Display verloren haben, oder Sie löschen laufend den ganzen Spielemist (Apps für Zugfahrten und schlaflose Nächte) von Ihrem Account, damit Nachrichten, Musik und Fotos überhaupt wieder Platz haben.

Eine Scan-App haben Sie im letzten Urlaub für den Besuch des MOMA geladen? Und … schon wieder gelöscht? Es sieht so aus, als gäbe es um jede Ecke einen QR-Code, der von Ihnen gelesen werden sollte: auf Produkten im Supermarkt, in Ausstellungen oder in der Tagespresse. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die QR-Codes langfristig nutzlos sind. Dafür gibt es ein paar Gründe:

  1. Eben weil niemand eine App zum Scannen der QR-Codes hat, macht deren Anwendung für Frau und Herrn Schweizer keinen Sinn. Statistiken belegen: Nur 19% der Konsumenten haben je einen QR-Scan gemacht.
  2. Obwohl das Scannen der QR-Codes eine Verbesserung des Zugangs zu Informationen verspricht, ist die Anwendung nicht wirklich schnell und effizient. Es braucht mindestens fünf Schritte bis zum Ziel: App öffnen, Kamera platzieren, Fokussieren, auf das Erkennen warten und zuletzt verlinkte Infos oder Website lesen.
  3. Die Platzierung des QR-Bildchens auf Online- oder Offline-Kommunikationsmitteln sehen wir nicht als das Schönste aller Gestaltungselemente an.
  4. Aus Sicht des Marketings ist die Anwendung QR eine Einweg-Transaktion. Kunden oder Interessenten erhalten zwar von Ihnen als Unternehmen Infos, Sie jedoch wissen nicht, wer sich für Sie interessiert. Um an hoffentlich lukrative Kundenkontakte zu gelangen, ist Response per Brief, E-Mail oder Telefon immer besser.
  5. Der letzte Grund ist so einfach wie einleuchtend: Smartphone-Besitzerinnen und -Besitzer sehen keinen Nutzen in der Anwendung oder kennen diese ganz einfach nicht.

Konsequenz: Die Codes, die aus der japanischen Autoindustrie kommen, haben sich nicht etabliert und sind nicht durchwegs akzeptiert.
Empfehlung: Nutzen Sie gute Domains (das heisst Namen Ihrer Website) und betreiben Sie massvolles Suchmaschinenmarketing, damit Sie online gefunden werden.

Zur sonstigen erfolgreichen Kommunikation fragen Sie uns.

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